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für ihn gethan hat; wenn er weiß, daß er ein un⸗ abhängiges Vermögen beſitzt, ſo wird er noch mehr tolle Streiche begehen.“
Da auch Schönzopf der Anſicht war, man dürfe den jungen Mann von ſeinem Reichthume nicht in Kenntniß ſetzen, ſo willigte die Mama in dieſen Vorſchlag ein; doch konnte fie es nicht über's Herz bringen, ihrem Söhnchen heimlich eine Börſe mit fünfundzwanzig Louisd'or zuzuſchieben.„Dies,“ ſagte ſie,„iſt ein kleines Geſchenk, welches Deine Pathe ſterbend Dir hinterlaſſen hat. Mache einen weiſen Gebrauch davon.. laß Dir aber nichts abgehen.“
Johann ſteckte ein Goldſtück in ſeine Taſche, ſuchte ſeine guten Freunde Demar und Gervais auf und machte ihnen das Anerbieten, ſie mit Allem, was ſie verlangten, regaliren zu wollen. Leute von dieſem Alter laſſen ſich nicht lange bitten. Man begab ſich alſo in ein Caft, wo Demar Johann im Billard unterrichtete, während ein glänzendes Gabel⸗ frühſtück für ſie zubereitet wurde. Johann fand das Billardſpiel ſehr unterhaltend und verſprach, öfters daſſelbe zu ſpielen. Auf Demar's Frage, warum er ſie ſo gut bewirthe, zog Johann das Goldſtück aus ſeiner Taſche und ſagte:„Dies iſt ein Ge⸗ ſchenk von meiner Pathe, ich habe eine ganze Schublade voll davon.“ Jetzt wurde das Frühſtück aufgetragen. Die drei jungen Leute ließen die Stöpſel ſpringen. Gervais hatte ſich noch nie bei einem ſolchen Feſte befunden und war deßhalb, noch


