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außer Athem. Mit erhobenem Stricke ſchritt er auf ſeinen Sohn zu und dieſer entging der väterlichen Züchtigung nur durch einen raſchen Sprung über den Tiſch. Die Mutter ſuchte jetzt vermittelnd ein⸗ zuſchreiten. Es dauerte aber lange, bis Herr Du⸗ rand, der nun ſeinerſeits den Schelmenſtreich des Sohnes wahrheitsgemäß erzählte, ſich beſänftigen ließ. Zum Glück für den armen Johann erinnerte er ſich an den Spruch: Floneat antequam feriat, und verwandelte die Prügel in eine mildere Strafe. Johann ſollte nämlich vierzehn Tage lang Zimmer⸗ arreſt und zur Nahrung Waſſer und Brod, panis et aqua erhalten.„Dies iſt mein Ultimatum,“ ſchloß Herrn Durands richterlicher Spruch.
Madame Durand wendete nichts mehr dagegen ein, aber ſie tröſtete ihren Sohn und während der vierzehntägigen Arreſtzeit erhielt Johann durch Katharine jeden Morgen heimlich ein Huhn und eine Flaſche Bordeaur.
Sechstes Kapitel. Der Familienrath und das Reſultat deſſelben.
Die von dem Herbariſten ſeinem Sohne aufer⸗ legte Buße beſſerte ihn durchaus nicht: wenn ein Vater ſtrafen will und eine Mutter ſich ſiets wider⸗ ſetzt, ſo hält es ſehr ſchwer, ein Kind zum Gehor⸗ ſam zu gewöhnen. Ehe man Andere bildet, ſollte


