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papa?— Ja, mein lieber Schönzopf, das ſind wir.— Ich gratulire von ganzem Herzen, mein Freund.— Danke ſchönſtens. Ich kenne Ihre An⸗ hänglichkeit an meine Familie ſehr wohl und habe Sie deßhalb zum Pathen für mein Kind gewählt, obwohl einige Verwandte mir dieſes übel nehmen werden: aber die Freunde gehen Allen vor— Glauben Sie, Herr Durand, ich weiß dieſe Ehre ſehr wohl zu ſchätzen und will Ihrem Sohn ein zweiter Vater ſein„ er ſoll mich eben ſo ſehr lieben als Sie Apropos, wer iſt die Gevat⸗ terin?— Eine Tante meiner Frau, eine Färberin, die ſich vom Geſchäfte zurückgezogen hat.— Wie alt?— Ungefähr fünfundfünfzig Jahre, übrigens eine ſehr achtungswerthe Frau.“
Schönzopf drehte ſich um, ſchnitt eine Grimaſſe und brummte:„Zwei Büchſen Confekt werden hin⸗ reichen.“ Durand erzählte, während er ſeine Toi⸗ lette vollendete, ſeinem Nachbar die Ereigniſſe der vorhergehenden Nacht.
„Hätten Sie nur an meinem Hauſe geklopft,“ ſagte der Perrüquier,„ich wäre dann mit Ihnen gegangen und Sie wiſſen, daß ich eine gute Klinge führe. Ich hätte meinen Stockdegen genom⸗ men und wir hätten getroſt die Schurken erwartet. Was trinken Sie da?— Lindenblüthenthe, um mich ein wenig von meiner geſtrigen Aufregung zu erholen.— Es ſcheint mir, ich höre ein Geſchrei.. das iſt ohne Zweifel der Neugeborene?— Er ſchreit ſchon die ganze Nacht hindurch.— Das Kind


