Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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Herbariſt ſich zur Bereitung eines dritten Glaſes Zuckerwaſſer anſchickte.

„Wohlan, Kameraden, auf die Geſundheit des Papas!“ rief der Corporal und hob ſein Glas in die Höhe. Seine Leute thaten das Gleiche. Du⸗ rand beeilte ſich, mit ihnen anzuſtoßen, machte eine ſehr tiefe Verbeugung und erwiderte:„Auf mein Wohl, meine Herren, suum cuique, ich trinke mit dem größten Vergnügen.“

Die Soldaten tranken ihre Gläſer bis auf den letzten Tropfen aus und wären ſehr geneigt gewe⸗ fen, auch auf die Geſundheit eines Verwandten oder eines Freundes zu trinken; aber Durand, der ſein drittes Glas Zuckerwaſſer nur mit Mühe hin⸗ unterbrachte, öffnete jetzt eilends die Thüre und geleitete den Corporal und ſeine Leute auf die Straße hinaus.

Während dieſer Zeit war es in dem Zimmer der Wöchnerin wieder ruhig geworden. Der Doktor gab die nöthigen Vorſchriften, Frau Moka nahm ihren Poſten ein, Katharine wickelte das Kind in Windeln und legte es neben ſeine Mutter, gleich⸗ ſam zur Entſchädigung für alle ihre Leiden, Frau Ledvux ging wieder in ihre Wohnung und Durand, nachdem er zuvor noch ſeine Gattin auf die Stirne geküßt, legte ſich ſchlafen mit den Worten:„Dieſe Nacht war ſehr gefährlich für meine Frau und für mich.“

Es war kaum ſechs Uhr Morgens, als ein kleiner Herr an der Thüre des Herbariſten ſchellte.

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