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Irrthum, Herr Nachbar, Sie haben wahrſcheinlich ohne Ihren Willen das ganze Quartier in Alarm verſetzt.“
Durand fiellt ſich, als begreife er nicht, wie ein ſolcher Irrthum habe ſtattfinden können. In dieſem Augenblicke hört man in der Hausflur die 1 kreiſchende Stimme der Frau Moka, welche fort⸗ 3 während ruft:„Leuchten Sie doch, Katharine,
leuchten Sie doch, der Herr Doktor iſt da— Es iſt nicht mehr zu bald,“ ſagt Frau Ledoux.
Der Accvucheur und die Wärterin kamen wirk⸗ 3 lich, nachdem Alles vorbei war. Auch hatte ſich ſich Frau Moka nur auf den Weg gemacht, um zu
ſehen, ob es nicht bei Herrn Durand brenne.
Durand wollte die Soldaten ſogleich fortſchicken,
aber ſeine Gattin duldete nicht, daß die Zeugen
der Geburt ihres Sohnes weggingen, ohne auf ſeine Geſundheit zu trinken. Katharine erhielt deß⸗ halb den Auftrag, ſie in den Laden zu führen und ihnen Branntwein vorzuſetzen. Durand folgte den
Soldaten und bot einem Jeden eine Taſſe Veil⸗
chen⸗ oder Lindenthee an, aber ſie zogen den
Schnaps vor.
„Auf die Geſundheit des Neugeborenen!“ ſagte der Corporal und hob ſein Glas in die Höhe. Die Soldaten ahmten ihrem Vorgeſetzten nach; Durand machte eine tiefe Verbeugung und verſchlang ein großes Glas Zuckerwaſſer mit den Worten:„Auf die Geſundheit meines Söhnchens.. primogenitus.
nuf die Geſundheit des kleinen Primogeritus!⸗


