Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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poral und vier Füfilieren zur Welt kam, verur⸗ ſachte, blickte man einander fragend an, denn einem Jeden kam die Scene im höchſten Grade ſeltſam vor, bis endlich der Corporal zuerſt das Schweigen mit den Worten brach:„He, mein wackerer Herr, alſo um Zeuge der Geburt Ihres Sohnes zu ſein, haben Sie die Wache geholt?“

„Aber, mein Lieber, woran haſt Du denn ge⸗ dacht?“ ſagt Madame Durand.

„Welcher Einfall, ein Regiment zu holen, um Madame gebären zu ſehen!“ brummt Katharine.

„Ich habe,“ kreiſcht Frau Ledoux,„vierzehn Kinder gehabt und mehr als hundert in meinen Armen empfangen, aber noch nie eine ſo militäri⸗ ſche Niederkunft geſehen, wie dieſel“

Durand, der ſich unterdeſſen von ſeiner Furcht und ſeinem Staunen erholt hatte, fällt endlich ein: „Ich habe Sie nicht verlangt, meine Herren, und begreife nicht, warum Sie gekommen ſind.“

„Wir find gekommen auf das Erſuchen zweier junger Leute aus der Rue Nonaindieres, die nach dem Wachpoſten liefen und uns in aller Eile zu dem Herbariſten in der Rue St. Paul beſiellten, der, wie ſie ſagten, mit dem Rufe nach der Wache das ganze Quartier aufgeweckt habe. Dies iſt der Grund unſeres Erſcheinens, mein Herr.“

Durand beißt ſich beim Berichte des Corporals in die Lippen, Katharine kehrt ſich um, damit ſie ihrem Herrn nicht ins Geſicht lachen muß, und die Frau Ledour ruft:„Es iſt ein offenbarer