Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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ich nicht ſo viel Kraft im Laufen beſeſſen häits ſo wäre es um mich geſchehen geweſen.— Ach Gott, mein lieber Mann!— Du darfſt Dir ſchmeicheln, Frau, daß dieſes Kind mir Noth genug gemacht hat.— Herr Nachbar, dies iſt gerade wie bei mei⸗ nem dreizehnten; mein Mann, der Papierhändler, war ausgegangen wie Sie, um den Accoucheur zu holen; wir wohnten damals in der Rue des Lions, und Sie wiſſen, daß die Rue des Lions eine ſchlimme Straße iſt o, ſie iſt ſehr ſchlimm. Es war etwa drei Uhr Morgens und das Wetter ſchlecht, ich erinnere mich, daß es den ganzen Abend gereg⸗ net hatte. Wie er um die Ecke der Rue des Lions wendet, hört mein Mann Schritte in ſeiner Nähe. Zum Glück hatte ich die Vorſicht gehabt, ihn ſeinen Stock mitnehmen zu laſſen.“

„Ach Gott, jetzt kommt's wieder!“ ruft Madame Durand, deren Schmerzen aufs Neue beginnen.

„Was kommt?“ fragt lebhaft der Herbariſt, in⸗ dem er hinter ſich blickt. k

„Mein Gott, wie Madame leidet!“ ſagt Katha⸗ rine,„und der Accoucheur kommt nicht.“

In dieſem Augenblicke hört man heftig an die Hausthüre klopfen. Ohne ein Licht mitzunehmen, läuft die Bonne hinunter, öffnet die Thüre und kehrt dann ſogleich wieder um, indem ſie den auf der Straße befindlichen Perſonen zuruft:„Treten Sie ein nur ſchnell.. folgen Sie mir O, es iſt hohe Zeit, daß Sie kommen!“

Und ſchon iſt die arme Katharine wieder oben