Menſchen. Wenn es ſich um einen Erben handelt, ſo kenne ich keine Gefahren mehr Alſo vor⸗ wärts!“
Nachdem ſich Durand vorher überzeugt hat, ob der Mann nicht wieder zurückkomme, ſo geht er gerade auf das Haus des Accoucheurs zu und zieht die Glocke, dreht aber immer den Kopf nach derje⸗ nigen Richtung, in welcher der Gegenſtand ſeiner Unruhe ſich entfernt hat.
Man öffnet ein Fenſter im zweiten Stocke und fragt, was man wolle:„Ich bin's, der Herbarißt Durand aus der Rue St. Paul, und komme, um den Herrn Doktor zu meiner Frau zu holen, welche niederkommen will,“ erwidert unſer Held mit einer Stimme, in welche er vergebens Feſtigkeit zu legen ſucht.
„Der Herr Doktor iſt bei einem Kranken; ſobald er aber zurückkehrt, wird er zu Ihnen kommen.“
„Wie, bei einem Kranken!“ ruft Durand;„aber es ſcheint mir, daß, wenn es ſich um ein Neuge⸗ borenes handelt, wovon ich Vater bin.
Der Herbariſt vollendet ſeine Phraſe nicht, denn er ſieht in dieſem Augenblick den Mann, welcher ihm ſo viel Furcht eingejagt, gerade auf ſich zu⸗ tommen. Der Betrunkene war in einiger Entfer⸗ nung ſtehen geblieben, unſchlüſſig, ob er ſeine ſchweren Sous noch einmal ſuchen ſolle, als Du⸗ rands Stimme zu ſeinen Ohren drang. Er glaubte, dieſer habe ſein Geld gefunden und rufe ihn jetzt herbei. Er kehrte alſo ſo ſchnell zurück, als ihm


