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erinnert ſich der Herbariſt, daß er nicht gefragt hat, ob er zuerſt zum Accoucheur oder zur Hebamme gehen ſolle; er bleibt ſtehen und faßt beinahe den Entſchluß, wieder umzukehren, findet jedoch nach reiflicher Ueberlegung, daß der Accoucheur zuerſt benachrichtigt werden müſſe, und eilt dann der Rue St. Antvine zu, mit den Worten:„Zum Teufel! wie iſt es ſo kalt! Dieſe Katharine hat mir nicht einmal Zeit gelaſſen, meine Strumpfbänder umzu⸗ legen.. Wenn meine Strümpfe herunterfielen, ſo würde ich unfehlbar einen Katarrh bekommen. Ich will gewiß Winters, das heißt für den Winter, keine Kinder mehr machen. Allein auf der Straße wandeln. mitten in der Nacht das iſt nicht ſehr vorſichtig. Ich hätte ſollen meinen Freund Schönzopf wecken; da er der Pathe iſt, ſo würde er mich begleitet haben.. ein Pathe iſt ja ein zweiter Vater Erſt vor acht Tagen hat man in der Rue du Petit⸗Muse eine Frau beſtohlen.. Wer mich beſtehlen wollte, thäte Unrecht, denn ich habe nichts bei mir, nicht einmal meine Uhr. Nun bin ich in der Rue St. Antvine. Wie merk⸗ würdig verſchieden fieht doch eine Straße bei Nacht aus. kaum erkenne ich die Häuſer Hum! hum! Ich glaube, daß ich bereits einen Katarrh habe ich werde zu Hauſe einen Veilchentrank nehmen und Orangenblätter, malus aurea, dazu thun.“
Unter ſolchen Betrachtungen durcheilte Durand
denjenigen Theil der Rue St. Antvine, welchen Paul de Kock, XCIX. 2


