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„Möge der Himmel Ihnen gnädig alles das Böſe verzeihen, das Sie ihrer Mutter zugefügt haben.“
„Ihrer Mutter?“ murmelte Emil;„o mein Gott! wäre es möglich dieſes Kind
Er hatte nicht mehr die Kraft, weiter zu ſpre⸗ chen, er ergriff Zizinens Hand und wollte ſie an ſeine Lippen bringen, bald aber ſchloſſen ſich ſeine Augen, um ſich nicht wieder zu öffnen.
Hierauf nahm Jerome die Kleine in ſeine Arme und beeilte ſich, das Gaſthaus zu verlaſſen. Er begab ſich zu Madame Dolbert und brachte ihr die Nachricht, daß Emil aufgehört hätte zu leben.“
„Nun,“ ſagte Jerome mit triumphirender Stimme,„kann ich dieſe Kleine zu ihrem Vater bringen.“
„Zu ihrem Vater?“ riefen Stephanie und Ma⸗ dame Dolbert zu gleicher Zeit, während das Kind ſeine Arme um den Auvergnaten ſchlang und zu ihm ſagte:„Aber Du biſt ja mein Vater darf ich denn nicht mehr Deine Tochter ſein?“
„O, liebe Kleine, ich liebe Dich ſo ſehr, als wenn Du meine Tochter wäreſt; jetzt aber mußt Du die Wahrheit erfahren. Ich bin nicht Dein Vater, ich habe nur die Sorge für Deine Kindheit übernommen... Du haſt mir dafür reichlich durch Deine Zärtlichkeit und Liebe vergolten. Arme Zi⸗ zine!„ Ich habe Deine Mutter ſterben ſehen, und ich wußte Deine Verwandten nicht aufzufinden, daher war es ganz in der Ordnung, daß Du mich Deinen Vater nannteſt. Aber heute hat es der


