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ſprechen wollen, ſo beeilen Sie ſich, denn der Arzt verſichert, er werde den Tag nicht überleben.“
Jerome trat leiſe in das Zimmer. An einem Fenſter ſtand Madame Dolbert und verſuchte es, Stephanie zu tröſten, welche bitterlich weinte; denn Emil hatte, indem er ſeiner Braut alle ſeine frü⸗ heren Fehler und ſelbſt das Attentat, was er gegen ſie eben noch im Sinne gehabt hatte, geſtand, durch ſeine Reue die Liebe wieder zu erwecken gewußt, die ſie einſt für ihn empfand; am meiſten aber rührte es den Auvergnaten, daß er die kleine Zizine vor dem Bette des Verwundeten knieen ſah.
„Tritt näher, arme Kleine,“ ſagte Emil mit ſchwacher Stimme;„ich liebte Dich nicht, ich habe Dir nie ein freundliches Wörtchen geſagt... doch heute, ich weiß nicht, warum. heute macht es mir Vergnügen, Dich zu ſehen... Zizine, ver⸗ zeihe mir auch„ und bitte den Himmel, daß er mir vergebe.“
Das Kind weinte und betete. In dieſem Augen⸗ blick näherte ſich Jerome; er gab Madame Dolbert ein Zeichen, Stephanie hinauszuführen, aber nur mit vieler Mühe gelang es der Mutter, ihre Toch⸗ ter aus dem Gaſthauſe fortzubringen und ſie dem traurigen Anblicke von dem Tode desjenigen zu entziehen, der ihr Gemahl hatte werden ſollen.
Als Madame Dolbert und ihre Tochter das Zimmer verlaſſen hatten, näherte ſich Jerome Emil, und indem er auf Zizine, die noch immer auf den Knieen lag, zeigte, ſagte er ganz leiſe zu ihm:
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