Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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hat die Mutter verlaſſen und iſt daher nicht würdig, ſeine Tochter jemals in ſeine Arme zu ſchließen.

O, ſeien Sie ruhig, ſagte Jerome,nimmer werde ich ihm meine theure Kleine anvertrauen! Nicht für ihn habe ich ſie erzogen und neun Jahre hindurch Sorge getragen.

Der brave Auvergnate konnte nicht mehr ruhen; Georg hatte einen Wagen herbeigeholt und ſetzte ſich auf Befehl ſeines Herrn mit Jerome ein. Dem Kutſcher wurde geſagt, daß er bekommen ſollte, was er nur fordern würde, wenn er raſch fahre; man rollte dahin, daß die Funken von dem Fflaſter ſtoben; um zwölf Uhr Mittags waren ſie in Beau⸗ mont.

Jerome ließ vor dem Hauſe der Madame Dol⸗ bert halten. Er wollte eintreten, da hielt ihn der Portier mit den Worten zurück:Die Damen ſind in dem Gaſthauſe des Dorfes; Herr Emil Delaberge iſt dort, der ein Duell gehabt hat. Es ſieht ſehr ſchlimm mit ihm.. ſo ſchlimm, daß man ihn nicht mehr hat hierherbringen können.. Die Damen ſind ſehr um ihn beſorgt.

Und Zizine?

Sie iſt bei den Damen.

Jerome ſchlug ſogleich den Weg nach dem Gaſt⸗ hauſe ein; er trat ein; an den traurigen Mienen Aller erkannte er, daß der Verwundete ſich noch nicht beſſer befände; ein Dienſtmädchen führte ihn in das niedrige Zimmer, in welchem Emil lag, in⸗ dem ſie zu ihm ſagte:Wenn Sie ihn noch einmal