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„O, Doktor, laſſen Sie ihn ſprechen! Kommen Sie zu Ende, Jerome.“
„Kurz, meine Frau tröſtete dieſe junge Dame, ſo viel ſie es vermochte. Sie ſah wohl ein, daß dieſe auch einen Undankbaren, der fie verlaſſen hatte, beweinte, deſſen Namen ſie aber niemals ausſprach. So vergingen einige Tage. In einer Nacht ver⸗ mehrten ſich die Leiden der jungen Dame, ſie war ihrer Niederkunft nahe ich lief zu einer Heb⸗ amme Endlich, nach großen Schmerzen, gebar die junge Nachbarin ein Mädchen, das ſehr zart, ſehr ſchwach ausſah und ſchon zu leiden ſchien, wie ſeine Mutter; meine Frau wich nicht von der armen jungen Dame. Den Morgen nach ihrer Ent⸗ bindung fühlte ſie ſich nicht recht wohl, wollte je⸗ doch an ihren Vater ſchreiben. Da ſie fürchtete, lange Zeit ſchwach zu bleiben, ſo wünſchte ſie, ihm ihre Tochter anzuvertrauen und ihm ihr Kind zu empfehlen. Sie fing einen Brief an aber ſie weinte, während ſie ſchrieb endlich hatte ſie nicht die Kraft, ihn zu beenden; ihre Leiden ver⸗ mehrten ſich, bald ergriff ſie ein Delirium, um ſie nicht mehr zu verlaſſen, und den folgenden Tag
„O mein Gott, mein armes Kind!„ Aber dieſen Brief dieſen Brief, Jeromel
„O, ich hae ihn. deßhalb ging ich eben nach Hauſe, um ihn zu holen. Unglücklicherweiſe hatte die junge Dame nicht mehr die Kraft, die Adreſſe darauf zu ſetzen, ſonſt, das können Sie ſich wohl


