Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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aber dabei war, daß ſie gerade damals Mutter werden ſollte

Mutter! rief Jerome und ſchlug ſich an die Stirn.

Und dieſer heilige Titel rührte mein Herz nicht. Ach, ich bin ein Ungeheuer! Was nach dieſer Zeit aus Ihrer Tochter geworden iſt, das weiß ich nicht, ich ſah ſie niemals wieder. Heute iſt ſie gerächt worden ich werde ſterben und ich fühle, daß ich keine Verzeihung verdienel

Meine arme Lochter! mein liebes Kind! rief Guerreville, als er den Brief zu Ende geleſen hatte.O, ohne Zweifel iſt ſie vor Verzweiflung geſtorben! Aber ſie ſollte Mutter werden. O⸗ mein Gott! ich hätte noch nicht Alles verloren, wenn Du mir wenigſtens ihr Kind gelaſſen hätteſt.

Mein Freund, mein Freund, ich bitte, beruhi⸗ gen Sie ſich, ſagte der Doktor, indem er Guerre⸗ ville's Hände ergriff.Ja, das Benehmen dieſes Delaberge war ſchändlich, aber Jerome hat Sie doch wenigſtens gerächt und Aber ſehen Sie doch, wie dieſer brave Mann aufgeregt iſt Ihre Erzählung hat einen tiefen Eindruck auf ihn

gemacht.

In der That konnte Jerome nicht mehr auf einer Stelle bleiben; er ging, kam wieder, ſprach abge⸗ brochene Worte aus, indem er Guerreville mit ge⸗ rührten Blicken betrachtete; endlich trocknete er die Schweißtropfen ab, die von ſeiner Stirn herab⸗ floſſen, und bemühte ſich vergeblich, die Thränen zurückzuhalten, welche ſeine Augen verdunkelten.