Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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30 erſten Liebhaben abgereist, verließ ſie ihn um einen Intriguanten, der ſie an einen zweiten Tenor ab⸗ trat; endlich kam ſie mit einem zweiten Komiker zurück. Daraus und aus der Gewohnheit dieſer Art Damen, immer den Ramen des Geliebten an⸗ zunehmen, mit welchem ſie leben, geht hervor, daß

wir ſie in Paris unter dem Namen A. gekannt, in

Rouen unter dem Namen Madame B. geſehen hapen, in der Folge lönnen wir ſie als Madame C. wiederfinden. Das Geſcheiteſte iſt, wenn man eine ſolche Dame wieder ſieht, zu fragen, welchen Namen ſie gegenwärtig führe.

Dieſe Veränderungen geſchehen übrigens faſt im⸗ mer freiwillig; beide Theile nähern ſich einander und verlaſſen ſich; ſie finden ſich wieder und find die alten guten Freunde. Oft kommt es ſogar vor, daß der derzeitige Liebhaber, wenn er einem ehe⸗ maligen Liebhaber ſeiner Dame begegnet, zu ihm ſagt:Mein Freund, willſt Du mir wohl die Ge⸗ fälligkeit erweiſen, meiner Frau auf einen Augen⸗ blick den Arm zu reichen?

Der Arm wird auch auf der Stelle angenommen, und Madame, die gegenwärtig die Frau eines An⸗ dern iſt, geht mit dem ſpazieren, deſſen Namen ſie einſt geführt hat und der jetzt für ſie nur ein Be⸗ gleiter iſt.

Aus dieſem allem erſieht man, daß unter den zum Theater gehörigen Leuten es viele Gebräuche gibt, die denen der St. Simoniſten gleichen.

Aber ich habe wohl nicht erſt nöthig, zu erwäh⸗