Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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teln zu verſchaffen. Nehmen Sie dieſe Börſe; wenn ſie leer ſein wird, laſſen Sie mich es wiſſen, ich werde es Ihnen niemals am Geringſten fehlen laſſen Doch jetzt gehen Sie.

Ach! mein Herr!... ſo viel Güte. obgleich ich ſo ſchuldig bin!

Und die arme Frau wollte ſich Guerreville zu Füßen werfen; er verhinderte ſie aber daran und gab ihr ein Zeichen, ſich zu entfernen; ſie wollte aus der Thür des Salons treten, als ſie plötzlich umkehrte und ausrief:Ach! mein Herr. es fällt mir etwas ein vielleicht iſt dieſer Umſtand von Intereſſe für Sie.

Was iſt es denn? ſprechen Sie, ſprechen Sie, Madame.

Guerreville und der Doktor näherten ſich Ma⸗ dame Armand, welche begann:Vor etwa ſechs Monaten. ja, es find ſechs Monate, ging ich auf den Boulevards, ich wollte gerade über die Fehrſtraße hinüber.. da ſchnitt mir ein eleganter Tilbury den Weg ab ich hielt an, blickte auf. Ein Monn ſaß in dem Wagen... Oh! ich habe ihn wohl erkannt, es war Herr Daubray.

Daubray! der Entführer meiner Lochter?

Ja, mein Herr, obgleich mehr als acht Jahre verfloſſen ſind, ſeitdem ich ihn nicht wieder ſah, bin ich doch gewiß, daß ich mich nicht getäuſcht habe.

Und meine Tochter.. war ſie bei ihm?

Nein, mein Herr, er war allein.

Der Elende! er hat ſie gewiß verlaſſen!