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lein Pauline zu umarmen Und ſeit dieſem Tage habe ich das liebe Kind nicht wieder geſehen. Aber ich zog insgeheim Erkundigungen über Sie ein, mein Herr, und ich erfuhr, daß mein Vergehen noch weit größer war, als ich geglaubt hatte, da Ihre Tochter nicht zu Ihnen zurückgekehrt war. Was meine wei⸗ teren Schickſale betrifft, ſo fühle ich wohl, daß dieſe Sie wenig intereſſiren; doch muß ich Ihnen geſtehen, daß ich die ſchrecklichſten Gewiſſensbiſſe über meinen Fehler empfinde. Ich kam nach Paris; mit der Summe, die ich beſaß, wollte ich mich etabliren, einen kleinen Handel anfangen aber dieſes Geld brachte mir kein Glück!.. nichts wollte mir gelingen. Nach Verfluß von drei Jahren war mir kein Sou mehr von dieſen unglückſeligen fünftauſend Franken übrig geblieben; da wollte ich eine Stelle ſuchen, aber ich wurde krank; ich mußte meine Effekten verkaufen ich nahm hierauf einige kleine Be⸗ dienungen an aber ich hatte faſt nicht mehr die Kräfte dazu. man entließ mich nach kurzer Zeit wieder. Endlich in das ſchrecklichſte Elend hinabge⸗ ſunken, lebe ich ſeit mehren Monaten nur von den Allmoſen, die ich insgeheim erbettle.. und eben als ich in Ihrer Straße ſtehen blieb, ſtützte ich mich auf einen Eckſtein, weil ich fühlte, daß ich ſchwach wurde. Sie ſehen es, mein Herr, der Himmel hat Sie an mir ſchrecklich gerächt.“
„Ach! ich fordere nicht ſeine Rache, ich verlange meine Lochter von ihm! da ich Sie erblickte, glaubte ich einen Angenblick, Sie würden mir helfen,


