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lein Pauline glaubte auch gar nicht Unrecht daran zu thun, wenn ſie dieſen jungen Mann liebte. Ich ſelbſt glaubte Anfangs, dieſe Heirath könnte zu Stande kommen, und Ihre Lochter ſtand ſchon mehremal im Begriff, Ihnen ihre geheimen Gefühle anzuvertrauen, wenn ſich Herr Daubray dem nicht widerſetzt hätte. Eines Tages beſuchte er mich und ſagte zu mir:„Herr Guerreville verweigert mir die Hand ſeiner Tochter, ich kenne nur ein Mittel, um ihr Gemahl zu werden, nämlich, ſie zu entfüh⸗ ren, dann wird uns Paulinens Vater in der Folge wohl verzeihen müſſen.““ Ich verwarf Anfangs die⸗ ſen Vorſchlag; aber er bot mir fünſtauſend Fran⸗ ken, wenn ich mich dazu bereit fände, ihm behülf⸗ lich zu ſein. Ach, mein Herr, ich weiß wohl, daß ich bei Ihnen an nichts Mangel hatte; aber fünf⸗ tauſend Franken, ich hatte niemals eine ähnliche Summe beſeſſen, und ſie ſchien mir beträchtlich. Und dann hörte dieſer Herr Daubray nicht auf, mir zu wiederholen:„Bin ich einmal Paulinens Gatte, kehre ich mit ihr zurück, mich ihrem Vater zu Fü⸗ ßen zu werfen, der mir ſeine Vergebung nicht ver⸗ ſagen wird.“ Was ſoll ich Ihnen ſagen! ich wil⸗ ligte ein! es handelte ſich nur noch darum, Ihre Fräulein Tochter dazu zu bewegen. Armes Mädchen! Anfangs wollte ſie nicht; ſie wiederholte uns unauf⸗ hörlich:„Wir wollen uns meinem Vater zu Füßen werfen, er liebt mich ſo ſehr, er wird in unſere Verbindung willigen.“ Aber Herr Daubrap ant⸗ wortete ihr immer:„Vertrauen Sie ſich meiner


