Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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ben ſcheint; aber vor Allem ein Wort, ein einziges

Wort, meine Tochter was iſt aus ihr ge⸗ worden?

Wahrlich! Mein Herr, ich weiß durchaus nichts von ihr!

Sie wiſſen nichts von ihr? O, mein Goitl durch Sie hoffte ich wenigſtens zu erfahren, was aus ihr geworden ſei. Wohlan, laſſen Sie hören, ſprechen Sie jetzt, ſagen Sie uns Alles, was Sie gethan haben, verheimlichen Sie nichts, keinen Um⸗ ſtand, ich höre Sie.

Ich bin ſehr ſchuldig, mein Herr, erwiderte die arme Frau mit zitternder Stimme,ach! ja ich weiß, daß ich auf die ſchändlichſte Weiſe Ihr Ver⸗ trauen verrathen habe; aber der Himmel hat mich dafür geſtraft, man hat kein Glück, wenn man eine Niederträchtigkeit begangen hat, und Sie ſehen den Beweis davon in der traurigen Lage, in wel⸗ cher Sie mich finden.

Zur Sache, Madame, zur Sache, von meiner Tochter, von dieſem elenden Daubray ſollen Sie mir erzählen.

Sie haben Recht, mein Herr, ich ſammle meine Erinnerungen. Fräulein Pauline war ein Engel von Güte, an Gemüth, und ſie war ſo ſchön, ſo reich an Anmuth. Dieſer Herr Daubray wurde ſterblich in ſie verliebt, und trotz meiner Wachſamkeit⸗ fand er Mittel, ſich die Liebe Ihrer Tocbter zu erwer⸗ ben. Ach! mein Herr, es bedarf oft nur eines Wor⸗ tes, eines Blickes, um die Liebe zu erzengen. Fräu⸗