Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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ſprach ihnen, Guerreville zum Handeln zu bewegen, und falls ſein Freund es nicht im Stande wäre, ſo erbot er ſich, ſelbſt alle die nöthigen Nachſuchungen und Bemühungen anzuſtellen, um Agathe in die Arme ihrer Mutter zurückzuführen und Julius der Bühne zu entreißen, für welche, wie er ſelbſt wohl wußte, der junge Mann nicht die geringſte Anlage hatte.

Jennevals Worte beruhigten die beiden Frauen, ſie ſuchten nur nach Dankesbezeigungen und ent⸗ fernten ſich etwas beruhigter, indem ſie ſich jedoch gegenſeitig noch Blicke zuwarfen, in denen keine Spur von Wohlwollen zu bemerken war.

Arme Frauen! ſagte Jenneval zu ſich, als ſich die Damen entfernt hatten;wenn ſie auf die Erinnerung, auf die Gefühle rechnen, welche ſie Guerreville einſt eingeflößt hatten, ſo täuſchen ſie ſich ſehr! Er hat nur eine einzige Erinnerung, einen einzigen Gedanken. Aber ich werde handeln, als wenn ich er ſelbſt wäre, ich werde dem Herrn Ju⸗ lius und dem Fräulein Agathe nachlaufen, ich werde die Mühe übernehmen, ohne den Dank dafür zu fordern: das ſind die Vorrechte der Freundſchaft⸗ Jetzt aber muß ich ihm ſelbſt nachlaufen. Wohin er gegangen? Warum iſt er wie toll davon ge⸗ rannt? Ich muß ihn wiederfinden, damit er mir ſein Benehmen erkläre.

Jenneval wollte fortgehen, als die Thüre des Salons raſch geöffnet ward. Guerreville trat ein⸗ und hielt eine Frau feſt, welche weniger durch die