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Die Damen fingen an, hitzig zu werden, ſie ſchienen nicht geneigt, einander etwas nachzugeben, als das Erſcheinen eines Fremden dieſe Scene be⸗ endete.
Jenneval nämlich ſtellte ſich bei ſeinem Freunde ein, und war von Georg mit wenigen Worten von Allem unterrichtet worden; als er in den Saal ein⸗ trat, wußte er ſchon, daß er daſelbſt die Mütter von Agathe und Julius vorfinden würde. Er grüßte die Damen ehrerbietig, und indem er ſich ihnen näherte, ſagte er mit dem Tone, der bald Ver⸗ trauen einflößt:„Sie ſehen in mir, meine Damen, den Doktor Jenneval, den vertrauten Freund des Herrn Guerreville. Georg, ſein Diener, hat mir eben erzählt, daß er Sie etwas haſtig verlaſſen hätte, entſchuldigen Sie gefälligſt meinen Freund. Ohne Zweifel hat ihn irgend ein uns unbekannter Beweggrund gezwungen, ſich auf dieſe Weiſe zu entfernen. Wenn ich Ihnen, meine Damen, aber in irgend einer Beziehung bei ihm behülflich ſein kann, ſo ſtehe ich ganz zu Ihren Dienſten.“
Es gibt Leute, welche auf der Stelle Vertrauen einflößen und Intereſſe für ſich erwecken; Jenneval war von der Art; und am Ende verlangten die Damen auch weiter nichts, als zu ſprechen. Jede beeilte ſich, dem Doktor das zu wiederholen, was ſie eben erſt Guerreville erzählt hatte, indem ſie ſich auf die Theilnahme bezogen, welche dieſer für Agathe und Julius haben müßte.
Der Doktor, der ſie vollkommen verſtand, ver⸗


