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„Eduard! Eduard! nun, wo gehen Sie denn hin?“ rief die Mutter von Agathe, indem ſie ſich vergebens bemühte, Guerreville zurückzuhalten.
Marie that weiter nichts, als daß ſie ihm nach⸗ ſah, wie er fortlief, und als er fort war, ſank ſie wieder auf einen Stuhl, indem ſie murmelte:„So dahin zu gehen! und er hat mir nicht einmal ver⸗ ſprochen, mir meinen Sohn wiederzugeben!“
„O! er hätte ſich nicht aus dem Staube ge⸗ macht, wenn ich allein bei ihm geweſen wäre,“ ſagte Madame Grillon und ging mit einer wüthen⸗ den Miene im Zimmer auf und ab;„aber da es ſo läſtige Perſonen gibt!...
„Läſtig!“ erwiderte Marie, auf Madame Gril⸗ lon einen Blick werfend, in welchen zugleich Wider⸗ willen und Verachtung lag;„es ſcheint mir, daß die Perſon dieſes Beiwort verdient, welche, allen An⸗ ſtand bei Seite ſetzend, ſich erlaubt, den Bedienten fortzuſchieben und zu Jemanden einzutreten, der
nicht allein iſt.“
„O! ich habe den Herrn gewiß in einer ſehr an⸗ genehmen Unterhaltung geſtört. Armer Eduard! armer Freund! er gähnte wie ein Karpfe, als ich eintrat.“
„Ich weiß nicht, Madame, ob ich Herrn Guerre⸗ ville langweilte, jedenfalls aber war ich nicht die⸗ jenige, die ihn in die Flucht ſchlug.“
„In die Flucht ſchlagen!... In die Flucht ſchlagen!. Madame, mäßigen Sie Ihre Aus⸗ drücke, ich bitte Sie darum.“


