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erſt jetzt bemerkte ſie Marien, die ſich noch immer das Tuch vor die Augen hielt. Madame Grillon ſchielte ſeiwärts, biß ſich in die Lippen und ſagte ironiſch, vor ſich hinmurmelnd:„Ah, jetzt begreife ich, warum mich der Bediente nicht wollte eintreten laſſen.“
Die Ankunft von Agathens Mutter ſtörte Guerre⸗ ville auf unangenehme Weiſe. Er ging indeß auf ſie zu und ſagte:„Was haben Sie, Madame? Warum dieſe Klagen, dieſes Jammern?“
„Was ich habe, mein Herr? Haben Sie denn noch gar nicht auf mich gehört?.. Es ſcheint mir, daß ich große Urſache zu Klagen habe ich ſage Ihnen, daß man Agathe entführt hat, meine Tochter, Ihre Pathe... Das muß Sie doch auch bewegen und intereſſiren!“
„Wie, Madame, man hätte es gewagt...“
„Ja, mein Herr, man hat es gewagt O⸗ die Männer wagen heutzutage Alles!.. wir leben in einem ſo überfeinen Jahrhundert!„. Wenn man ſich erlaubt, in Gegenwart der Frauen zu rauchen und ſo zu tanzen, wie man es jetzt thut, ſo legt man dadurch den klaren Beweis an den Tag, daß man ſie ſehr wenig achte.“
„Aber kurz, Madame
„Kurz, es iſt dieſer erbärmliche Menſch, der Adal⸗ gis, der meine Tochter entführt hat.“
„Ein erbärmlicher Menſch... Aber es ſcheint mir, als hätten Ste mir über dieſen jungen Mann eine große Lobrede gehalten.“


