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diejenige wieder zu ſehen, welche die Kraft hätte⸗ ihm zu widerſtehen.
Einige Tage verfloſſen, Delaberge ließ ſich bei Madame Dolbert nicht mehr ſehen; Wochen ver⸗ gingen, man hörte nichts mehr von Emil.
Die Großmama konnte Emils Betragen nicht begreifen, und ſie zweifelte gar nicht an ſeiner Liebe zu ihrer Enkelin; jeden Tag erwartete ſie, daß er ſich darüber erklären würde; ſie dachte nur, er hätte, bevor er ſich an ſie wendete, ſich ver⸗ ſichern wollen, daß er Stephanie nicht mißfalle; und da er die Gewißheit davon erlangt haben mußte, ftellte er ſeine Beſuche ein: dieſes Benehmen mußte der Madame Dolbert unerklärlich ſein.
Stephanie litt ſchweigend, aber niemals kam der Name Emil über ihre Lippen, und wenn die Großmutter von ihm ſprach, ſuchte das Mädchen immer die Unterhaltung auf einen andern Gegen⸗ ſtand zu bringen.
„Es iſt doch ſonderbar!“ ſagte Madame Dol⸗ bert zu ihrer Enkelin,„Du haſt wohl mit Herrn Delaberge einen Streit gehadt? Ihr habt Euch wohl Beide erzürnt? Denn ſein Wegbleiben muß doch einen Grund haben.“
„Wir haben uns über nichts geſtritten,“ ant⸗ wortete Stephanie,„und ich weiß nicht, gute Mama, warum Emil nicht mehr kommt.“
Die gute Mama ſchüttelte den Kopf, denn ſie vermuthete, daß ihre Enkelin ihr nicht Alles ſagte.
Dann ging Stephanie fort, um ſich im Ge⸗


