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„Aber was haſt Du denn, meine liebe Freun⸗ din 2.. Du haſt ja geweint.. Haſt Du Kum⸗ mer Sieh, Dein Halstuch iſt ganz in Unord⸗ nung
„Ah! Ich Ich habe eben Es war mir zu heiß Ich hatte eine Art Unwohlſein... Aber es iſt vorüber.. Du biſt wieder da Ich befinde mich jetzt wohl. Sttze Dich hieher. Mir gegenüber.
Stephanie ſetzte das Kind an ihre Seite. Seit⸗ dem Zizine zurückgekehrt war, hatte ſie die Blicke nicht mehr auf Emil gerichtet. In den Armen der Kleinen ſuchte ſie ihre Aufregung zu beſänftigen, ſich aus ihrer Verwirrung zu erheben; und Zizine, welche in Stephaniens Zügen etwas Außerordent⸗ liches bemerkte, betrachtete ſie ebenfalls mit beſorgter Miene.
Ziemlich lange Zeit hindurch ſchwiegen Alle. Endlich entſchloß ſich Emil, den Winkel zu verlaſſen, in welchen er ſich geflüchtet hatte; er näherte ſich dem Divan, auf welchem Stephanie ſitzen geblieben war; dieſe konnte eine Bewegung des Schreckens nicht bemeiſtern; und, indem ſie Zizine mit den Armen umſchlang, hielt ſie ſich feſt an ihrem Herzen⸗ als wenn ihr das Kind hätte zum Schilde dienen ſollen.
Emil hielt an, indem er leiſe ſagte:„Was haben Sie denn, mein Fräulein?.. Sie ſcheinen erſchreckt Sie zittern Was kann Ihnen Schrecken verurſachen?


