Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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8 Wangen die Röthe ihrer Stirn und die Thränen,

welche ihre Augen benetzten, verbarg, während Emil, am andern Ende des Zimmers ſitzend, un⸗ willig mit dem Fuße ſtampfte und ſeinen Aerger und ſeinen Widerwillen gar nicht zu verbergen ſuchte. Es wunderte Dich, mich ſchon wieder hier zu ſehen? ſagte Zizine;ich will Dir erzählen, wie das Alles gekommen iſt... O! Aber zuerſt bin ich ſehr vergnügt, denn denke Dir, mein Vater iſt nicht krank und iſt es nicht geweſen; das iſt recht ſchlecht von jener Nachbarin, die es erlogen hat, um es dem Herrn zu ſagen und mir Kummer zu machen. Höre, ich ſaß im Wagen; da fuhren wir durch eine Straße ich weiß nicht, durch welche; ich kenne die Wege nicht genau; aber der Diener des Herrn ſagte mir: Ich weiß, wohin ich Sie führen ſoll. Pötzlich, als wir vor einem ſehr hell erleuchteten Laden vorüberfuhren, bemerkte ich meinen Vater. O! ich erkannte ihn auch augenblicklich und rief: Papa, Papa! Ich bin es, und darauf ſagte ich zu dem Diener: mein Herr, haben Sie die Güte anzu⸗ halten, denn ich ſehe eben meinen Vater; aber ich konnte ihm das noch oft wiederholen, er hielt nicht an, er fuhr immer weiter, und ich hatte ſchon Luſt zu weinen. Glücklicherweiſe hatte mein Vater meine Stimme erkannt, er war dem Wagen nach⸗ gelaufen, und auf die Gefahr hin, überfahren zu werden, war er den Pferden in die Zügel gefallen, und ſo mußten ſie wohl ſtehen bleiben. Darauf erzählte ich meinem Vater, wohin ich gewollt