Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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Emil aber hatte die Erlaubniß nicht abgewartet, um ſie von Neuem zu umarmen; das junge Mäd⸗ chen fühlte ſich erglühen; ihr Geliebter wurde kühner, ſie wollte ihn zurückſtoßen, aber ſie hatte die Kraft nicht mehr dazu.

Gnade! Gnade! murmelte Stephanie, die jetzt die ganze Gefahr begriff, in welchet ſie ſchwebte, aber Emil hörte nicht mehr auf ſie; noch einen Augenblick und er hätte über den ſchwachen Wider⸗ ſtand, den man ihm entgegenſetzte, triumphirt, als ſich in dem anſtoßenden Zimmer Schritte vernehmen ließen; es näherte ſich Jemand.. Augenblicklich hatte ſich Emil von Stephanie entfernt, und faſt in demſelben Momente öffnete ſich die Thüre des Salons: Zizine kam zurück und eilte, ſich in die Arme von Stephanie zu werfen.

Die Kleine!. jetzt ſchon! murmelte Emil, indem er ſich vor Wuth in die Lippen biß. O!Aber mein Ungeſchick iſt Schuld daran.. Und dieſer elende Düpré hat ſie zurückkehren laſſen!...

Hier bin ich, meine liebe Freundin, ſagte das Kind, die Arme um Stephaniens Hals ſchlingend. Ich bin nicht lange ausgeblieben, nicht

Und Du haſt mich nicht ſobald erwartet?.

Theure Zizine! Ach! der Himmel ſwict Dic. 3 Jetzt wirſt Du mich nimmermehr verlaſſen Niemals Nein, niemals Ol... Bie wohl haſt Du daran gethan, ergczutehn

Und Stephanie drückte das kleine in ihre Arme und küßte es, indem ſie auf Zizinens