Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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indem ſie ſich ganz bewegt neben ihren Geliebten niederſetzte;aber es ſcheint mir... daß es nicht nöthig iſt, zu.. daß kein Grund vorhanden iſt... um

Das Schamgefühl verhinderte das junge Mäd⸗ chen, weiter zu ſprechen; ſie wagte es nicht, zu ſagen: Sie dürfen mich nicht ſo umarmen, wie Sie es thun; äber ſie dachte es ſich; denn in der Tiefe unſeres Herzens lebt immer ein Gefühl, welches uns das Böſe von dem Guten unterſcheiden läßt.

Emil, der errieth, was Stephanie nicht zu ſagen wagte, drückte ſie in ſeine Arme und rief: Aber wenn man ſich liebt, iſt es dann nicht natür⸗ lich, es ſich zu beweiſen? Die Liebkoſungen zweier Liebenden gegen einander machen die größte Glück⸗ ſeligkeit aus, die uns kennen zu lernen erlaubt iſt.. Stephanie. Ich, ich zittere vor Vergnügen, wenn ich Ihre Hand, Ihren Arm berühre... Wenn ich Sie an mein Herz drücke.. Wenn Sie mich lieb⸗ ten, wie ich Sie liebe, würden Sie eben ſo viel dabei empfinden wie ich.

O! Ich liebe Sie ſehr, aber... Wie Sie mich drücken!

Stephanie, bin ich nicht derjenige, dem Du Dein Herz geſchenkt haſt.. O! laß mich Dich ſo halten. laß mich einen Kuß auf dieſen Mund drücken, der mir geſchworen hat, nur mich allein zu lieben!

Stephanie wußte nicht, was ſie erwidern ſollte,