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zu bedienen. Mein Vater aber iſt ganz allein, Du ſiehſt wohl, daß er meiner ſehr bedarf!“
Dabei war in den Zügen des Kindes ein Aus⸗ druck, der eine für deſſen Alter ſehr ungewöhnliche Energie kundgab; es ſchien, als hätte die kindliche Liebe dieſem ſchwachen Geſchöpfe plötzlich eine ſtarke Seele, einen feſten Willen verliehen.
„Aber was iſt zu thun?“ fragte Stephanie; „meine gute Mutter ſchläft ſchon, wie ich glaube. Ich kann ſie doch nicht aufwecken, um ſie um die Erlaubniß zu bitten, auszugehen.“
„Das iſt Alles ſehr leicht zu machen,“ ſagte Emil.„Mein Wagen ſteht unten mit meinem Be⸗ dienten, er wird Zizine zu ihrem Vater begleiten. Er ißt vielleicht nicht ſo ſehr krank... Sie wird ihn doch ſehen. Sie kann eine Zeitlang bei ihm bleiben, und dann wird ſie mein Wagen, der ſo lange, als ſie will, auf ſie warten wird, wieder herbringen.“
„In der LThat,“ ſagte Stephanie,“ auf dieſe Art iſt es nicht nöthig, daß ich ſie begleite. Wirſt Du keine Furcht haben, Zizine?“
„O nein, meine liebe Freundin O mein
Herr, ich danke Ihnen ſehr.“
„Ihr Diener iſt doch zuverläſſig?“ ſagte Ste⸗ phanie, die ſich einigermaßen fürchtete, das Kind fortzulaſſen.
„Ich ſtehe für ihn wie für mich ſelbſt... Woas ſollte denn auch dieſer Kleinen begegnen?“
„Zizine, Du kehrſt doch zurück?“


