Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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lings würde zerſtreut werden. Aber der Tag verſtrich und Emil erſchien nicht.

Er kommt nicht, ſagte Zizine ſeufzend.

Er wird dieſen Abend kommen, ſagte Ste⸗ phanie;Du weißt, daß er ſehr ſelten verfehlt, uns Geſellſchaft zu leiſten, wenn meine gute Mut⸗ ter zu Bette gegangen iſt.

Das war auch in der That der Zeitpunkt, den ſich Emil wählte, weil ſich des Abends außer dem ſeinigen nur ſehr ſelten andere Beſuche einfanden; dieſen Abend kam Delaberge viel ſpäter als ge⸗ wöhnlich weil er gewiß ſein wollte, daß nichts ſei⸗ nen Abſichten hinderlich ſein würde.

Stephanie und Zizine waren in dem Salon; ſie ſtießen einen leichten Ruf der Freude aus, als ſie Emil eintreten ſahen, und das kleine Mädchen rief:Mein Herr, haben Sie Nachrichten von meinem Vater?

Verzeihen Sie mir, daß ich ſo ſpät komme, antwortete Emil, ſich die Stirne trocknend, wie Einer, der ſich erhitzt hat;aber ich habe Geſchäfte, nicht aufzuſchiebende Gänge gehabt... dringende Angelegenheiten, die mich zurückgehalten haben. ſonſt wäre ich ſchon längſt hier.

Und mein Vater, mein Herr, murmelte Zi⸗ zine,haben Sie noch nicht zu ihm gehen können?

Doch, mein Kind, ich hatte es Dir ja ver⸗ ſprochen und ich breche mein Wort niemals. Ich bin ich in ſeine Wohnung gegangen ich habe ſie leicht gefunden.