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„Rue St. Honoré, mein Herr.. Warten Sie,
hier iſt ſeine Adreſſe. Ich habe mich damit amüſirt,
ſie zu ſchreiben jetzt, da ich etwas ſchreiben kann.“
„Gib ſie mir; morgen werde ich mich dieſer Adreſſe bedienen und mich nach Deinem Vater er⸗
kundigen. Wenn ich wieder hieher komme, werde
ich Dir Nachricht von ihm geben können.“
„Ah, mein Herr, Sie find ſehr gut; ich danke Ihnen ſehr!“
Und Zizine wäre in ihrer Freude dem ſchönen Herrn an den Hals geſprungen, wenn dieſer nicht den Kopf raſch umgewendet hätte, um Stephanie zu betrachten, die ihm die Hand reichte, indem ſie zu ihm ſagte:„Ah, das iſt ſehr liebenswürdig, daß Sie dies thun wollen und es macht mir Vergnügen, Sie ſo gefällig zu ſehen.“
Emil nahm bald von Stephanie Abſchied, denn er war zerſtreut, nachdenklich; er hätte gern ſchon den nächſten Morgen da gehabt; er hatte ſeinen Plan entworfen, er hatte endlich das Mittel ge⸗ funden, dieſe Kleine zu entfernen, deren Gegenwart
allein ſeinen Sieg hemmte; indem er ſich entfernte,
ſagte er zu ſich: noch einige Stunden, und Ste⸗ phanie gehört mir.
Der folgende Tag brach an, und bei Madame Dolbert erwartete man Delaberge mit noch größerer Ungeduld als gewöhnlich. Zizine hoffte auf Nach⸗ richten von ihrem Vater, und Stephanie rechnete
darauf, daß dadurch die Traurigkeit ihres Schütz⸗


