haben Romanzen mitgebracht! O, wie gut Sie
kleinen Arien nehmen ihr die Stimme. Ich ver⸗
lange, daß ſie nicht mehr von Roſini, Meyerbeer
abgehe.. Richt war, Ophelia, Du wirſt nicht
mehr davon abgehen, Du haſt es Deiner Mutter 3 verſprochen?“
„Ah, Madame!“ ſprach Adalgis mit einer Art 3 von ſpöttiſchem Lächeln,„ich hoffe, daß Sie ihr wohl
auch Compoſitionen von Mozart erlauben werden 7“
„Von Mozart?“ entgegnete Madame Devaux, wie Jemand, der ſich an etwas zu erinnern ſucht. „Wie, von dem, der in der Rue St. Honoré Con⸗ certe gibt?“
„Nein, Madame, ich ſpreche nicht von Muſard, aber wohl von dem Componiſten des Don Juan und der Hochzeit des Figarv.“
„Ah, das iſt etwas Anveres! Die Hochzeit des Figaro! Herrlich! Ich habe ſie im Theater frangais geſehen. das hat mich ſehr erheitert.“
Avalgis wandte ſich lachend zu Agathe, dann warf er ſich auf den Divan; in dieſem Augenblick rief eine Dienerin am Eingang des Salons:„Das Diner iſt bereitet, Madame.“
„Zu Liſche! zu Tiſche!“ ſagte Grillon;„das Eſſen darf nicht kalt werden. Meine Herren, den Damen den Arm!“
ſind! Sie werden uns doch etwas ſingen!“
„Meine Tochter hat große Muſikſtücke mitge⸗ 1 bracht,“ ſagte Madame Devaux,„denn ich will ſie 5 keine Romanzen mehr ſingen laſſen.. Alle dieſe


