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„Es iſt nicht meine Schuld, meine liebe Freun⸗ din,“ ſagte die dicke Mama, indem ſie der Geſell⸗ ſchaft graziöſe Verbeugungen machte; wir waren fortgegangen und ſchon auf der Straße, um hieher zu kommen, als ich zu Laura ſagte:„„Aber, meine Theure, die Strümpfe fallen Dir ja herunter, ſie ſind nicht feſt genug angezogen. Was ſoll denn das heißen?““ Sogleich ſah ſich Laura an, be⸗ fühlte ſich und rief, lachend wie eine Närrin, die ſie auch iſt:„Ah, ich habe meine Strumpfbänder vergeſſen!““ Hierauf, Sie können es ſich wohl vor⸗ ſtellen, mußte ſie nochmals hinaufgehen, um ihre Strumpfbänder anzulegen. Laura ſagte:„Ich könnte ſie zwar wohl entbehren, aber ich will nicht zu einem Diner ohne Strumpfbänder kommen.““ Im Uebrigen ſcheinen Sie mir Alle recht geſund zu ſein.“
Grillon wartete, bis ſeine Frau und ſeine Toch⸗ ter ihre Umarmungen beendigt hatten, um auch hinzugehen und ſein Geſicht auf das der Damen zu legen. Adalgis begrüßte die Fräulein Devaux wie Bekannte, Lélan bot Stühle an und Guerre⸗ ville konnte ſich der ſtllſchweigenden Bemerkung nicht enthalten, daß die Kleidung der beiden Mäd⸗ chen, die eben angekommen waren, mit der von ſpaniſchen Reiterinnen oder Seitänzerinnen ſehr viel Aehnlichkeit habe.“
Mademviſelle Ophelia hielt eine Notenrolle un⸗ ter dem Arme, welche ſie auf das Piano legte. Agathe lief zu ihr hin, indem ſie rief:„Ah, Sie


