Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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Madame, wenn Sie nicht zu Ende kommen, ſo werde ich meinen Hut nehmen und fortgehen; aber in der Geſellſchaft muß man häufig die Kunſt an⸗ zuwenden wiſſen, die freiwilligen Antworten, die uns aus der Liefe des Herzens kommen, zurückzu⸗ halten. Guerreville ſchwieg, und die Ankunft der Familie Devaur verhinderte die zärtliche Euphemie, das Geſpräch weiter fortzuführen.

Der Salon wurde durch die drei Neuangekom⸗ menen faſt gänzlich ausgefüllt. Als Guerreville die Madame Devaux, eine dicke Frau, erblickte, welche

ſchon über die fünfzig Jahre hinaus war und einen

ungeheuren Turban auf dem Kopfe trug, ſuchte er ſich zu erinnern, wo er ſie ſchon einmal geſehen hätte; der Anblick der beiden Töchter beſtätigte ihn in der Ueberzeugung, es wäre nicht das erſtemal⸗ daß er ſich mit der Familie Devaur zuſammen be⸗ fände. Bald kehrte auch ſeine Erinnerung zurück: die dicke Mama war dieſelbe Dame, welche er bei

der Beſichtigung der Wohnungen mit Fourré, wäh⸗

rend ſie im Begriffe war, ſich ihre Schuhe zuſchnü⸗ ren zu laſſen⸗ angetroffen hatte. Mademoiſelle Laura war das junge Frauenzimmer, welches ihm die Thüre geöffnet hatte, während ſie ein Stück Butter⸗ brod verzehrte; die jüngere Tochter endlich, Fräu⸗ lein Ophelia, war die Clavierſpielerin.

Mein Gott, wie grauſam iſt es von Ihnen, ſo ſpät zu kommen 1 rief Madame Grillon, indem ſie auf Madame Devaux und ihre Töchter zuging und ſie umarmte.

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