Teil eines Werkes 
3. Th. (1846)
Entstehung
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Es ſchmeichelt uns ſehr, daß Sie die Güte gehabt haben, unſere Einladung anzunehmen, ſagte Madame Grillon, indem ſie den Blicken von Guerre⸗ ville zu begegnen ſuchte, welcher ziemlich kalt er⸗ wiverte:Madame, Sie ſind viel zu gütig, darum wollte ich es Ihnen nicht abſchlagen, obgleich ich ſehr wenig in die Welt gehe und.

O ja, es iſt ſehr liebenswürdig von meinem Pathen, daß er gekommen iſt! Ich bin ganz glück⸗ lich, Sie zu ſehen, mein Pathe

Agathe hat gar nicht aufgehört, uns von Ihnen zu ſprechen, ſagte Madame Grillon, indem ſie einen leichten Seufzer unterdrückte.

Meine Pathe ift ſehr gütig.

Ich, mein Pathe, wenn ich Jemanden liebe, ſo liebe ich ihn auch von ganzem Herzen; das iſt bei mir immer ſo und dann, manchmal begeg⸗ net mir dies ſehr ſchnell.

So ſchweige doch, Närrin! ſagte Madame Grillon, indem ſie ihrer Tochter einen leichten Schlag auf die Wange gab; dann näherte ſie ſich Guerre⸗ ville und ſagte mit halber Stimme zu ihm:Sie iſt noch ſehr kindiſch, ſehr läppiſch, aber auch ſehr gefühlvoll. Sie iſt ganz mein Abbild ſo war ich auch in ihrem Alter. Erinnern Sie ſich noch?

Guerreville, der die Rückerinnerungen und An⸗ denken fürchtete, gab ſich den Anſchein, als hätte er nichts gehört, und wendete ſich zu Agathe, die ihm ſagte:Mein Pathe, das iſt Herr Adalgis,