Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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Das iſt möglich; aber ich ſehe nicht ein, warum man ſich ärgern ſoll, wenn man einem ſagt, daß man ſchön ſei... In Geſellſchaft, meine Tochter, glauben die Herren den Damen Artigkeit ſagen zu müſſen das iſt ſo gebräuchlich.*

Das bleibt ſich gleich, ſie ſollten doch nicht wenigſtens Alle das nämliche thun.

Würdeſt Du es lieber haben, daß man Dir ſagte, Du wäreſt häßlich?...

Aber ich glaube, das würde mir doch wenigſtens komiſch vorkommen ich würde darüber lachen müſſen.

Und alle dieſe Herrn haben doch gefunden, daß Du gut tanzeſt?..

Mein Gott, ja Ah! Es iſt nur ein Ein⸗ ziger, ja, ein Einziger, der mir keine Complimente gemacht hat... deßhalb habe ich mir dieſen auch gemerkt. Ich ziehe ihn allen Andern vor.

Welcher iſt es denn?

Gute Mama, es iſt ein Herr, mit dem ich mehremal getanzt habe Er hat ſich mit mir unterhalten, aber nicht wie die Andern, um mir zu ſagen: mein Fräulein, Sie tanzen unver⸗ gleichlich! oder: mein Fräulein, Sie ſind voll Liebenswürdigkeit! Er hat mir über die Soirée, über die Vergnügungen des Wit ters ge⸗ ſprochen, er hat mich gefragt, ob ich muſikaliſch wäre dann noch verſchiedene Dinge dies war doch wenigſtens abwechſelnd.

Zeige mir doch den Herrn...