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bereits mit mehren jungen Leuten getanzt, die ihr Alle zu gefallen geglaubt hatten, wenn ſie ſie mit Schmeicheleien überhäuften, jeder dieſer Herrn ſuchte immer ſeinen Vorgänger in Complimenten zu über⸗ bieten. Jeder ſchmeichelte ſich, liebenswürdiger zu erſcheinen, um ſich ſeiner Tänzerin bemerklicher zu machen, indem er ihre Reize und ihr Benehmen bis in die Wolken erhob. Aber weit entfernt davon, hatten es die jungen Leute nur dahin gebracht, Stephanie zu langweilen, welche, betäubt von ihrem Geplauder, eben einen Contretanz ausſchlug um bei Madame Dolbert zu bleiben.
„Sollteſt Du ſchon müde ſein?... Willſt Du, daß wir den Ball verlaſſen?“ ſagte die Großmutter zu ihrer Enkelin.
„Nein, gute Mama, das iſt es nicht aber ſehen Sie, alle dieſe Herren, mit denen ich tanze, wiederholen mir immer daſſellbe.. und das lang⸗ weilt mich.“
„Was ſagen ſie Dir denn?“
„Daß ich reizend, daß ich die Schönſte auf dem Balle ſei!. Daß ich tanze wie ein Engel daß ich voll Grazie wäre!.
„Ahl mein Gott! und deßhalb ſchlägſt Du den Tanz aus,“ ſprach Madame Dolbert lächelnd.
„Ja gute Mama! ſie ſagen mir immer daſſelbe. Uebrigens iſt es nicht wahr, ich bin ge⸗ wiß nicht die Schönſte auf dem Balle, und es ſind noch viele Fräulein da, die beſſer tanzen als ich.. Nicht wahr, gute Mama?“


