Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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Ende noch die Hand Ihrer Töchter anbieten, ſo ſehr ſind Sie nach einer Verbindung mit Ihnen begierig.. Heirathen Sie doch endlich einmal, Delaberge⸗ damit nicht mehr alle Wünſche nach Ihnen allein gerichtet find.

Emil entgegnete lächelnd:Es hat keine Eile Ich befinde mich ſehr wohl in meiner Lage!

Ol meiner Treu, mein Lieber, Sie haben ſehr Recht!... Und Eiferſucht bei Seite, geſtehe ich Ihnen, daß ich an Ihrer Stelle mich niemals verheirathen würde!... Oder ich müßte leiden⸗ ſchaftlich verliebt ſein. Aber ein Mann, dem die Triumphe ſo leicht werden, verliebt ſich ſelten.

Die Unterhaltung wurde nicht weiter geführt⸗ der Contretanz war zu Ende, und der Tänzer von Stephanie verließ ſie, nachdem er ſie zu ihrer Groß⸗ mutter zurückgebracht hatte. Emil wandte indeß keinen Blick von ſeiner ſchönen Tänzerin ab, wäh⸗ rend er doch die Sorgfalt, die er auf Ihre Betrach⸗ tung verwendete, zu verbergen ſuchte. Er hatte zu viel Geiſt und Takt, um ein allgemeines Aufſehen zu geben, um denjenigen jungen Leuten nachzu⸗ ahmen, welche glauben, um die Eroberung einer Dame zu machen, müſſe man ihr vor aller Welt zu verſtehen geben, man ſei in ſie verliebt, und das Mittel, ihr zu gefallen, beſtehe darin, ſich auf eine Art vor ſie hinzuſtellen, daß ſie die Augen nicht aufſchlagen kann, ohne den Blicken zu begegnen⸗ die hartnäckig auf die ihrigen gerichtet find.

Gegen die Mitte der Soirée hatte Stephanie