Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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Nichtsſagenden, welche ſich auf den Bällen breit machen, auf ſeine ſchöne Tänzerin ſehr wenig Ein⸗ druck machen würden.

Stephanie tanzte zum drittenmale mit Dela⸗ berge, als Madame Dolbert, die gerade neben der Frau vom Hauſe ſaß, dieſe fragte, wer der Herr

wäre, der mit ihrer Enkelin tanze.

Es iſt Herr Emil Delaberge, entgegnete die Dame, ein junger Mann aus ſehr guter Familie. Doch, meine liebe Freundin, Sie müſſen ja ſeine Tante gekannt haben, die Frau von Marvelle. welche vor fünf Jahren geſtorben iſt.

Ja, ich kannte Frau von Marvelle. 2h! dieſer junge Mann iſt ihr Neffe?

Ja! Er hatte ſchon fünfundzwanzigtauſend Franken jährlicher Renten, die ihm ſein Vater hin⸗ terlaſſen hatte; von ſeiner Tante, die nicht verhei⸗ rathet war, hat er noch zweimal ſo viel geerbt; er iſt daher ſehr reich und noch lebig, obgleich er nah an den dreißiger Jahren iſt, was man ihm gar nicht anſieht.. Er iſt noch ſo jugendlich. Es iſt ein charmanter Cavalier. der überall gern geſehen wird. Reich, von guter Familie und noch un⸗ verheirathet O! wenn er ſich heirathen wollte, er yätte nur zu wählen Er iſt lange Zeit ge⸗ reist, erſt ſeit dem Tode ſeiner Tante ſcheint er ſich in Paris niedergelaſſen zu haben.

Während dieſer Unterhaltung wechſelte Emil

Delaberge einige Worte mit einem jungen Manne, Paul de Kock. XCVI. 9