Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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ville und der Doktor von ihren Sitzen; Julius hatte ſeine Leinwandhülle abgelegt, ſich den Rock wieder angezogen und den Hut genommen; er nahm Ab⸗ ſchied von dem Profeſſor, der ihm die Hand drückte, indem er ihm noch ſagte: Mein lieber Freund, ich bin entzückt von Ihnen, Sie werden es weit brin⸗ gen, ich ſtehe Ihnen dafür; mit Hülfe meines Un⸗ terrichts werden Sie noch auf unſern erſten Thea⸗ tern glänzen.

Dann wandte ſich Triſtepatte an Guerreville und ſagte zu ihm:Kann ich wohl ſo glücklich ſein, zu glauben, daß Sie und Ihr Freund an meinen Vorftellungen einiges Vergnügen gefunden haben?

Sehr viel, mein Herr, ſehr viel Vergnügen! entgegnete der Doktor,und ich verſichere Sie, daß ich dieſen Morgen nie vergeſſen werde.

Wenn mir dieſe Herren die Ehre geben woll⸗ ten, wieder zu kommen, ſo würde ich mich durch die Gegenwart ſo ausgezeichneter Kunßtliebhaber ſehr geſchmeichelt fühlen.

Dieſe Worte waren von unzähligen Bücklingen begleitet, und Triſtepatte fuhr auf dieſe Art fort, bis er ſie an die Treppe geleitet hatte.

Endlich trat Guerreville und ſein Freund aus dem Hauſe des Profeſſors der Deklamation; der junge Julius begleitete ſie auf die Straße und ging noch einige Schritte neben dem Freunde ſeiner Mut⸗ ter her: man ſah es ihm an, daß er vor Begierde brannte, Guerreville zu fragen, was er über ſeine Anlagen für die Bühne urtheile; doch er,

Panl de Kock. XCVI.