Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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aber ich glaube doch nicht, daß Sie Luſt haben, in Gemeinſchaft von Maurergeſellen zu ſpeiſen.

Nein, wir wollen, ohne uns aufzuhalten, an den Reſtaurationen vorübergehen, in denen man um jeden Preis eſſen kann; aber es muß doch ein ſonderbares Mittageſſen ſein, für ſechzehn Sous

Sie werden in Paris nicht dreißig Schritte ma⸗ chen, ohne Zettel zu bemerken, auf denen, zu ſehr niedrigem Preiſe, eine vollſändige Mahtzeit ange⸗ boten wird. Für dreiundzwanzig Sous bekommen Sie eine Suppe, drei Schüſſeln, die Sie wählen können, Deſſert, eine Maas Wein und Brod nach Belieben. Für ſechzehn Sous, ſehen Sie, was dargeboten wird: Suppe, zwei Schüſſeln und Deſ⸗ ſert keinen Wein, aber Brod immer nach Be⸗ lieben Gefällt Ihnen das, Doktor?

Mich wundert nur das Deſſert bei einer Mahl⸗ zeit, bei der man nichts als Waſſer trinkt: das heiße ich ein verſchoſſenes Kleid mit Eitelkeit tragen; das iſt immer Luxus und Dürftigkeit. Die Fremden müß⸗ ten lachen, wenn ſie ſähen, wie wir uns der ge⸗ dörrten Pflaumen, oder der Mandeln, anſtatt des Weines bedienen. Aber ich habe mir vorgenommen, mich zu unterrichten, ich werde in eine Reſtaura⸗ tion zu ſechzehn Sous gehen, wenn ich gerade keinen Hunger habe. Heute wollen wir bei Véfour im Pa⸗ lais⸗Royal ſpeiſen.

Guerreville und der Doktor ſchlugen die Richtung nach dem Palais⸗Ropal ein, und bald ſaßen ſie an