Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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hin Sie wollen, und vielleicht werde ich wirklich in meinen Nachforſchungen glücklicher ſein.

So iſt es recht. Wir wollen den Anfang ma⸗ chen; wir werden ja nicht gezwungen ſein, da zu bleiben, wo es uns gar zu ſchlecht ſcheint. Man behauptet, in Paris ſei nichts leichter, als zu dini⸗ ren; dieſe Mahlzeit finde Jeder nach ſeinem Ge⸗ ſchmack in der That, hier iſt ſchon ein Schild, leſen wir: Diner zu ſechzehn Sous 3Zu ſechzehn Sous! wer hätte das geglaubt?. In dieſem modernen Babylon, wohin man aus allen Velttheilen zuſammenſtrömt, ſpeiſe man für ſech⸗ zehn Sous!.. Man braucht alſo doch nicht fünf⸗ zigtauſend Livres Renten, um in Paris zu leben.

Doktor, die Reſtaurationen, oder vielmehr die Orte, wo man zu eſſen bekommt, wuchern in die⸗ ſer Stadt; denn es wäre lächerlich, ſchlechte Gar⸗ küchen, aus denen man fortgeht, ohne ſich ſatt ge⸗ geſſen zu haben, Reſtaurationen zu nennen. Es gibt Speiſewirthe, Wein⸗ und Speiſewirthe, bürgerliche Speiſeanſtalten, Reſtaurationen zu feſten Preiſen und endlich Häuſer, in denen man für jeden Preis ſpeist; dieſe letzteren Anſtalten werden namentlich von Maurern, Steinhauern und überhaupt von Handwerkern beſucht, welche vier Sous zahlen und ſich eine Suppe aufbrühen laſſen, in welche ſie ihr Brod einbrocken. Ich ehre die menſchenfreundlichen Ideen und finde es ſehr zweckmäßig, daß ein Stein⸗ hauer eine Suppe billig eſſen kann; Jedermann muß

leben, der ein Haus aufbaut, wie der, der es kauft; Paul de Kock. X0vl. 3