Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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der Tafel in einem Salon bei Véfour; ſehr anſtän⸗ dige Leute, und ſogar einige Damen ſpeisten in ih⸗ rer Nähe. Während Guerreville ſeine Blicke lang⸗ ſam über die Perſonen, welche ſich im Salon be⸗ fanden, gleiten ließ, und Jenneval die Speiſekarte prüfte, die ihm ein Kellner gebracht hatte, öffnete ein kleiner Mann die Thüre des Salons, trat lä⸗ chelnd, ſich die Hände reibend, ein, und verneigte ſich gegen das Comptoir; dann näherte er ſich dem Tiſche, an welchem der Doktor ſaß und brach in einen Ausruf des Erſtaunens aus. Jenneval erhob die Augen und ſah ſeinen Reiſegefährten, Herrn Va⸗ devant, vor ſich.

Wahrhaſtig! das iſt ſchön! das iſt kößtlich! ſchrie der kleine Mann, indem er dem Doktor auf die Schulter klopfte.O! die Begegnung iſt koſt⸗ bar! Wenn wir ein Rendezvous verabredet hätten, könnten wir uns nicht beſſer zuſammen finden! Ich ging in dem Garten, vor der Rotunde, ſpazieren, ich ſchlenderte umher, wartete bis ſich der Appetit einftellen würde, und als er ſich zeigte, ſagte ich zu mir: Speiſen wir heute bei Veéfour! Entzückt Sie hier zu finden!

Jenneval neigte ſich zu Guerreville und ſagte ihm ins Ohr:Ich wette, daß er ſich vor die Rotunde in der Hoffnung hingeſtellt hat, um mich dort zu fin⸗ den; denn es iſt gebräuchlich, wenn man nach Paris kommt, daß man ſich dort Rendezvous gibt, um in Geſellſchaft zu Tiſche zu gehen. Ich hatte ſein Anerbieten, mit ihm zu ſpeiſen, abgelehnt, und er