Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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denn ich bin gänzlich ohne Umſtände beſonders bei Perſonen, die mir gefallen, und Sie, mein Pathe, gefallen mir ſehr.

Unterdeſſen hatte Guerreville Agathe bis ins Vorzimmer geführt, wo ein großes Frauenzimmer mit einer weißen Schürze und einer bäuriſchen Haube Georg gegenüber ſaß, der ſie beſtändig be⸗ trachtete, doch kein Wort mit ihr ſprach.

Agathe lief auf ihre Bonne zu und rief:Jean⸗ nette! Dies iſt mein Pathe.. Mein Pathe, dies iſt Jeannette, unſere Kammerfrau. Sie geht immer mit mir, weil meine Eltern mich niemals allein ausgehen laſſen wollen; doch ich kenne meinen Weg ſehr gut, und werde mich gewiß niemals ver⸗ irren.. Glücklicher Weiſe lachen wir Beide, Jean⸗ nette und ich, wenn wir mit einander ausgehen.. Sie iſt ebenſo heiter als ich wir machen uns über die Vorübergehenden luſtig O! das iſt ſehr amüſant.. Es gehen ſo lächerliche Leute vor⸗ über, die ſo drollig ausſehen.. Doch Adieu, mein Pathe!. Ich werde Mama ſagen, daß Sie uns vald beſuchen werden, aber es wird ihr ſehr leid ſein, daß Sie morgen nicht zu Tiſche kommen können und dem Vater auch er wird ſein Kaſtaniencompot beweinen!. nicht wahr, Jean⸗ nette?.. Jeannette grüße meinen Pathen.. Auf Wiederſehen, mein Pathe beſuchen Sie uns vald.. WVollen Sie mir erlauben, Sie zu um⸗ armen?

Fräulein Agathe reichte nochmals ihre Wangen