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alle die Kleinigkeiten, die einem jungen Mädchen Freude machen, ſelbſt gekauft hätte... Aber Sie werden mich entſchuldigen, da ich mich auf alles dies wenig verſtehe und Ihr Geſchmack Sie beſſer leiten wird als der meine.“
Agathe nahm die Börſe, indem ſie vor Freude erröthete; dann machte ſie zwei oder drei Sprünge durch das Zimmer und rief:„Ach! wie gut Sie ſind, mein Pathe! Ah, die ſchöne Börſe!.. und alle dieſe Goldflücke!... O, welche hübſche Sa⸗ chen werde ich dafür bekommen!.. WMein Vater gibt mir nur ein Zehnſousſtück für meine kleinen Vergnügungen, damit kann ich nicht viel anfangen. Ah, ich will mir eine Schärpe kaufen, wie ich neu⸗ lich eine an Cbleſtine geſehen habe eine blaß⸗ blaue Schärpe mit weißen Franzen, das iſt aller⸗ liebſt WMein Pathe, wollen Sie mir erlauben, Sie zu umarmen? Ah, wie vergnügt ich bin!.. Mama hatte ſehr Recht, mir zu ſagen: Du wirſt ſehen, wie profitabel es iſt, ſeinen Pathen kennen zu lernen, beſonders wenn er reich iſt!“
Und Agathe reichte Guerreville ihre ſchönen, friſchen und kirſchrothen Wangen; dieſer aber be⸗ rührte ſie kaum mit den Lippen und führte ſie dann ſachte an die Thür, indem er ſagte:„Es thut mir leid, meine liebe Pathe, Sie nicht länger hier behalten zu können.. aber Geſchäfte nöthigen mich„
„O, mein Pathe, das genügt Sie brau⸗ chen ſich bei mir nicht im geringſten zu geniren


