Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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Gedanken gekommen ſein, zu Ihnen zu gehen.. denn ich dachte gar nicht an Sie, mein Pathe; als

aber Mama geſtern nach Hauſe kam, ſchrie ſie ſchon

unten an der Treppe: Agathe! Agathe! Dein Pathe iſt in Paris! ich bin ihm begegnet.. Du wirſt morgen früh zu ihm gehen, um ihm Deine Auf⸗ wartung zu machen und ihn zu umarmen. Und Mama war ſo glücklich ſo vergnügt, daß ſie nicht bemerkte, wie ſie auf den Rock meines Papa trat, welchen er über einen Stuhl gelegt hatte, weil er ſich wollte einen Knopf annähen laſſen; und als Papa zu ihr ſagte: Nimm Dich doch in Acht,

meine Liebe, Du wirfſt meinen Rock auf die Erde

und trittſt darauf; antwortete ihm Mama: O, das iſt mir ganz gleich... ich bin Herrn Eduard be⸗ gegnet, dem Pathen meiner Tochter; er wohnt in Paris, er wird uns beſuchen.. ich könnte heute auf allen Deinen Kleidern herumtreten und wäre deßhalb doch nicht weniger vergnügt.

Das iſt ſehr freundlich von Seiten Ihrer

Mutter. O mein Pathe! wir Alle im Hauſe lieben Sie ſehr!... und deßhalb bin ich auch ſehr erfreut,

Ihre Bekanntſchaft zu machen; denn Mama ſprach

oft mit mir von Ihnen und ſagte mir: Es iſt recht Schade, meine arme Agathe, daß Dein Pathe nicht in Paris iſt, denn ein Pathe iſt wie ein zweiter

Vater. man wünſcht ihm zum Geburtsfeſte, zum

neuen Jahre Glück. er würde Dir Geſchenke machen: der Deinige war ſehr liebenswürdig, ſehr