Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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nicht die geringſte Aehnlichkeit mit ihrem Pathen hat, nichtsdeſtoweniger aber ein hübſches Mädchen iſt, von offenbar handfeſter Geſundheit. Die froſtige und beinahe ſtrenge Miene, womit Herr Guerreville das Mädchen aufnahm, verblüffte dieſe ein wenig; ſie faßte ſich jedoch wieder und begann ihre Knixe und ihr Trippeln von Neuem, indem ſie die gleichen Redensarten wiederholte.

Guten Tag, mein Pathe, ich wünſche von Her⸗ zen guten Tag, mein Pathe!.. Wie befinden Sie ſich?Ich komme, Ihnen meine Ehrerbie⸗ tung zu bezeugen und Sie zu küſſen, wenn Sie es mir erlauben wollen.

Guerreville neigte ſich zu Agathen, küßte ſie auf die Stirne, obgleich das Mädchen ihm ihre Wangen hinhielt, führte ſie an einen Stuhl und ſagte zu ihr:Setzen Sie ſich, mein liebes Kind.

Mit Vergnügen, mein Pathe, ſagte Fräu⸗ lein Agathe, indem ſie in einem Fauteuil Platz nahm.

Guerreville ſetzte ſich zu dem jungen Mädchen, betrachtete ſie fortwährend, aber ohne im mindeſten bewegt zu ſcheinen, und ſprach:Sie find die Tochter von Madame Grillon?

Ja, mein Pathe ich bin ihre einzige Toch⸗ ter. Agathe, Ihre Pathe.

Und Ihre Frau Mutter hat Ihnen die Erlaub⸗ niß gegeben, mich zu beſuchen?

O, gewiß, mein Pathe, ſie hat es mir ſogar befohlen. Ohne das würde ich nicht auf den