Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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6.

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fernie ſich, nachdem er ihn vorher um die Erlaub⸗ niß gebeten hatte, wiederkommen zu dürfen, um ihm ſeine Aufwartung zu machen.

Der junge Mann ging fort, die Blicke von Guerreville folgten ihm; er blieb einige Augenblicke in ſeine Gedanken verſunken; endlich rief er Georg, und ſagte zu ihm:Laß das Fräulein, welches in dem Salon iſt, hereintreten.

Der Exſoldat machte eine halbe Wendung, ent⸗ fernte ſich und kam bald mit einem jungen Mädchen zurück, welche ins Zimmer ſchlüpfte, Knire machte und ſchon an der Thürſchwelle ausrief:Guten Tag, mein Pathe! Wie befinden Sie ſich, mein Pathe? Ich bin erfreut, Sie zu ſehen.. Wollen Sie mir erlauben, Sie zu umarmen, mein Pathe 2.

Herr Guerreville bleibt unbeweglich und ſtarrt die Perſon, welche ihn ſo unverſehens mit einem Kuſſe angeht, an; es iſt ein junges Mädchen von ungefähr ſiebzehn Jahren, ſehr rund, ſehr fett, ſehr friſch und ſehr backenroth; eine ziemlich reizende Brünette, obwohl ihre großen braunen Augen mehr Frohſinn als Schelmerei ausdrücken und ihr Geſicht eben ſo ſehr aus Gewohnheit als aus Stimmung zu lachen ſcheint; aber ihr Mund iſt klein und mit hübſchen Zähnen garnirt, ihr Näschen wohlgebildet, hübſche

Grübchen zeichnen ſich jeden Augenblick in ihre vollen

Wangen, ihr Wuchs endlich iſt ſchlank und ihr Buſentuch ſpricht ſchon ſehr deutlich von entwickel⸗ ten Lieblichkeiten. Das iſt Fräulein Agathe, welche