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angebracht von ihm, wenn er dies verhehlen oder wünſchen wollte, man möchte es vergeſſen; denn es iſt durchaus kein Verdienſt, reich oder mächtig ge⸗ boren zu werden, aber es bedarf deſſen immer, um ſich ſelbſt einen Namen und eine achtbare Stellung in der Geſellſchaft zu verſchaffen.“
„Mein Herr, ich bin weit entfernt, den Handel zu verachten. ganz im Gegentheil, meine Eltern treiben ihn mit Ehren und wenn es ſein muß Aber, mein Herr, wenn man an einer Sache keinen Geſchmack hat, ſo taugt man ſchlecht dazu.“
„Das iſt ſehr wahr Jedoch der Künſte gibt es vielerlei; Ste haben ohne Zweifel Ihre Wahl ſchon getroffen?“
„Mein Herr. ich geſtehe es, aber ich fürchte mich, zu„
„Wohlan, Herr Julius, ſprechen Sie mit Ver⸗ trauen zu mir ich bin weniger ſtreng, als ich Ihnen vielleicht erſcheine; ich werde mich erinnern, daß ich auch jung war.. und daß ich damals auch großer Nachſicht bedurfte Sie haben achtzehn Jahre! das iſt das Alter, wo die Illuſionen anfin⸗ gen, wo Herz und Geiſt ſich nur wollen entzücken laſſen; ich will⸗ Ihnen nicht ſagen, daß dies Alles nur Selbſttäuſchung ſei... O nein, man muß die Jugend nicht entzaubern, die Zeit übernimmt dieſe
Sorge früh genug. Uebrigens liegt Offenheit in den Freuden dieſes Alters, es liegt Liebe in dieſen Leidenſchaften, welche in einem jugendlichen Herzen nnaufhörlich ſich entzünden und erneuern; aber es iſt


