Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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Man iſt nie zu gut gegen Einen, der uns liebt; und Ihr Vater?

Mein Vater iſt ein wenig ſtrenger in⸗ deß er iſt nicht hart, gewiß!... aber er liebt nur den Haudel er will, daß ich mich ganz dem Handel widme, und

Dazu haben Sie keine Neigung?

Nein, mein Herr, ich geſtehe es, daß ich gar keine Luſt zu dieſem Stande habe.

Welchen Stand wollen Sie denn ergreifen?

Mein Gott, mein Herr, ich weiß es ſelbſt nicht recht, das heißt, ich weiß es wohl aber ich wage es nicht zu ſagen; denn ich befürchte, dies möchte meiner Mutter Kummer machen und den⸗ noch ſcheint es mir, daß bei Allem, was ſich auf die Kunſt bezieht, ſo viel Ruhm, ſo viel Erfolg zu hoffen ſei.

In jedem Stande kann man auf Ruhm hoffen, wenn man ſich hervorthut. Glauben Sie, Herr Julius, daß es für den induſtriellen Mann keinen Ruhm gäbe, der damit angefangen hat, ein ge⸗ wöhnlicher, unbedeutender Commis zu ſein, durch Thätigkeit, Talente, Unternehmungen aber dahin gelangt, ſich ſelbſt an die Spitze eines großen Handlungshauſes zu ſtellen, deſſen Unterſchrift ſo viel Geltung hat als ein Bankzettel; der zahlreiche Gehülfen unter ſeinen Befehlen hat und ſich überall geehrt, geachtet ſieht? Ol einem ſolchen gereicht es ſehr zum Ruhme, von unten angefangen zu haben und ſo hoch geſtiegen zu ſein, und es wäre übel